Die Ethereum Foundation hat zkAPI entwickelt, eine neue Schnittstelle, die es Nutzern ermöglicht, für KI-Modelle zu zahlen, ohne ihre Identität preiszugeben. Durch Zero-Knowledge-Proofs bleibt die Verbindung zwischen Zahler und API-Anfrage vollständig verborgen.
Die zkAPI funktioniert nach dem Prinzip der Hinterlegung: Nutzer deponieren Kryptowährungen in einen Smart Contract und genehmigen Ausgaben mittels Zero-Knowledge-Proofs. Dadurch kann der API-Provider die Anfragen nicht auf einen bestimmten Zahler zurückführen, da die technische Verknüpfung zwischen Transaktion und Identität unterbrochen bleibt.
Das Konzept adressiert ein zentrales Datenschutz-Problem im KI-Bereich. Bisher müssen Nutzer persönliche Daten oder Zahlungsinformationen offenlegen, um auf Modelle wie ChatGPT oder ähnliche Services zuzugreifen. Mit zkAPI entfällt diese Notwendigkeit, während gleichzeitig die Bezahlung kryptographisch gesichert bleibt.
Die Lösung kombiniert zwei Ethereum-Technologien: Smart Contracts zur Verwaltung der Einzahlungen und Zero-Knowledge-Proofs zur Authentifizierung ohne Datenpreisgabe. Dies könnte ein neuer Standard für datenschutzorientierte API-Nutzung werden und besonders für sensible KI-Anwendungen relevant sein.