Ethereum-Entwickler schlagen vor, Validator-Belohnungen teilweise zu verbrennen, um die Staking-Quote auf maximal 50% zu begrenzen. Dies soll durch den EIP-8361-Vorschlag umgesetzt werden, der mit steigendem Staking-Anteil progressiv mehr Rewards aus dem Verkehr zieht.
Der Vorschlag EIP-8361 zielt darauf ab, eine zu hohe Konzentration von gestakten ETH zu verhindern. Durch ein graduelles Burn-System sollen Validator-Belohnungen zunehmend vernichtet werden, je höher die Staking-Quote im Netzwerk ausfällt. Dies würde wirtschaftliche Anreize schaffen, das Staking bei einer ausreichenden Quote zu reduzieren.
Die Idee basiert auf dem Gedanken, dass 50% gestakter ETH eine optimale Balance für die Netzwerksicherheit darstellt. Ein zu hoher Staking-Anteil könnte hingegen die Liquidität beeinträchtigen und das Ethereum-Ökosystem weniger resilient machen. Mit dem mechanischen Burn-System würde ein natürlicher Selbstregulierungsmechanismus entstehen.
Bislang handelt es sich um einen Forschungsvorschlag in der Ethereum-Community. Ob und wann EIP-8361 in das Netzwerk-Upgrade aufgenommen wird, ist noch offen und würde umfangreiche Diskussionen sowie Tests erfordern. Der Ansatz verdeutlicht jedoch, wie Ethereum-Entwickler kontinuierlich an der Optimierung der Staking-Mechaniken arbeiten.