Während Bitcoin und Ethereum unter Druck geraten, sorgen neue Protokoll-Upgrades und Dienste bei 1inch, Fluid, Injective und Lido für frischen Wind im DeFi-Sektor. Mehrere etablierte Projekte veröffentlichen Lösungen für effizientere Liquiditätsverwaltung und institutionelle Vermögenstokenisierung.
Der Kryptomarkt zeigt sich nach einer kurzen Erholungsphase erneut volatil: Bitcoin notiert im Bereich von 65.000 US-Dollar, Ethereum ist unter 1.900 US-Dollar gefallen. Abseits dieser Kursbewegungen schreitet die Entwicklung dezentraler Finanzinfrastruktur jedoch kontinuierlich voran.
1inch hat mit „Aqua" eine neue Shared-Liquidity-Infrastruktur gestartet, die es Liquiditätsanbietern ermöglicht, denselben Token-Bestand gleichzeitig für mehrere Positionen einzusetzen. Tokens verbleiben dabei im persönlichen Wallet und werden erst bei erfüllten Bedingungen in atomaren Transaktionen bewegt. Die Lösung ist zunächst auf 13 EVM-kompatiblen Netzwerken verfügbar; die 1inch Foundation und DAO unterstützen den Start mit zehn Millionen 1INCH-Token und 500.000 USDC Anreizen.
Fluid bietet mit „Liquidity as a Service" (LaaS) eine neue Dienstleistung an, die sich an Emittenten von Stablecoins, verzinslichen Vermögenswerten und Real-World Assets richtet. Das Protokoll übernimmt Aufbau, Bereitstellung und Verwaltung der erforderlichen Liquidität auf dezentralen Börsen – ein Service, der für Asset-Emittenten eine erhebliche operative Entlastung darstellt.