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Markt02. August 2026

Crypto-Regulierung in den USA: Das Clarity Act vor dem Senatsfenster

Der US-Senat hat nur noch eine Woche Zeit, bevor er in die Sommerpause geht. Das Digital Asset Market Clarity Act könnte bis dahin einen entscheidenden Procedural Vote erhalten – oder ganz aus dem Fokus verschwinden.

Die Zeit wird knapp für das Clarity Act, das die Regulierung von Kryptowährungen in den USA neu ordnen soll. Der US-Senat geht nächste Woche in die Sommerpause und hat damit nur noch wenige Tage, um ausstehende Prioritäten zu klären. Ein proceduraler Abstimmungsprozess in dieser Woche könnte das Gesetzesvorhaben so positionieren, dass es nach der Rückkehr des Senats im September direkt zur Abstimmung kommen könnte.

Das größte Hindernis bleibt die Ethics-Provision, über die Senatoren Ruben Gallego und Thom Tillis noch verhandeln. Am Freitag präsentierten sie dem Weißen Haus einen überarbeiteten Kompromissvorschlag, eine Antwort stand aber noch aus. Andere strittige Punkte wie Stablecoin-Reserven oder die Befugnisse von Strafverfolgungsbehörden gelten als vergleichsweise leicht zu lösen und könnten schnell geklärt werden, sobald die Ethics-Frage geklärt ist.

Für die Krypto-Industrie hat ein erfolgreiches Procedural Vote dieser Woche auch strategische Bedeutung: Es würde Senatoren auf ihre Position festlegen und könnte zeigen, welche Abgeordneten eine kryptofreundliche Politik unterstützen – eine Information, die für die Wahlkampffinanzierung vor der Senatswahl 2026 wertvoll ist.

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