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Markt21. September 2026

Crypto-Lobbyisten geben 30 Millionen gegen Senator Brown aus

Die Krypto-Interessengruppe Fairshake plant massive Ausgaben gegen den demokratischen Senator Sherrod Brown in Ohio. Der Schritt folgt auf die gescheiterte Abstimmung zum „Clarity Act", der bundesweit einheitliche Krypto-Regeln schaffen sollte.

Fairshake, finanziert von Coinbase, Ripple und Andreessen Horowitz, kündigt an, 30 Millionen Dollar gegen Sherrod Brown einzusetzen, der 2026 gegen den republikanischen Senator Jon Husted antreten will. Dies ist bereits die zweite Kampagne gegen Brown: 2024 gab Fairshake rund 40 Millionen Dollar aus, um seinen Vorgänger zu unterstützen.

Browns Crypto-Skepsis und seine Rolle als Vorsitzender des Bankausschusses machten ihn zur Zielscheibe der Industrie. Sein Kampagnenchef Patrick Eisenhauer kritisierte die Ausgaben als Panik der Spezialinteressen, die ihre „rigged system" verteidigen wollen.

Die Ankündigung kommt Tage nach dem Scheitern des „Digital Asset Market Clarity Act" im Senat. Das Gesetz hätte föderale Regeln für Kryptomärkte geschaffen und die Aufsicht zwischen SEC und CFTC aufgeteilt. Mit 49 zu 50 Stimmen verfehlte die Vorlage die notwendige 60-Stimmen-Mehrheit – alle anwesenden Demokraten stimmten dagegen, ebenso drei Republikaner.

Die Crypto-Advocacy-Gruppe „Stand With Crypto" kündigte Konsequenzen an und will die Senatsvoten bei der Mobilisierung für die Wahlen berücksichtigen. Fairshake verfügt aktuell über 108 Millionen Dollar für die kommenden Wahlen.

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