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Ethereum06. Oktober 2026

Conduit verklagt Tether wegen 2,76-Millionen-Gefrierung

Das Krypto-Unternehmen Conduit hat Tether vor Gericht verklagt, weil der USDT-Emittent über ein Jahr lang 2,76 Millionen Dollar seiner Gelder ohne Erklärung eingefroren haben soll. Conduit argumentiert, dass Tether keine rechtliche Befugnis für diese Maßnahme hat.

Conduit reicht eine Klage gegen Tether vor einem Bundesgericht in New York ein. Der Grund: Tether soll Gelder des Krypto-Unternehmens in Höhe von 2,76 Millionen Dollar über mehr als ein Jahr hinweg blockiert haben – ohne offizielle Begründung oder Mitteilung. Dies stellt für Conduit einen erheblichen finanziellen Verlust dar.

In der Klage argumentiert Conduit, dass Tether keine rechtliche Grundlage für die Sperrung der Gelder hat. Das Unternehmen fordert demnach, dass die gefrorenen Mittel freigegeben werden. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen zur Kontrolle über Kundengelder bei großen Krypto-Dienstleistern auf.

Der Rechtsstreit verdeutlicht die Spannungen zwischen Krypto-Unternehmen und etablierten Stablecoin-Anbietern. Tether bleibt vorerst zur Stellungnahme aufgefordert. Der Ausgang dieser Klage könnte präzedenzrechtliche Bedeutung für die Regulierung und Haftung von Stablecoin-Emittenten haben.

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