Der Clarity Act, ein wichtiges Krypto-Regulierungsgesetz im US-Kongress, wird nach Aussagen der Führungsebene nicht mehr vor der Sommerpause abstimmungsreif sein. Dies verzögert die lang erwartete Klarheit für die Kryptoindustrie weiter.
Der Clarity Act, der eine eindeutige regulatorische Definition für digitale Assets in den USA schaffen soll, wird voraussichtlich nicht vor der Sommerpause des Kongresses zur Abstimmung gelangen. Führungspersonen beider Parteien bestätigen, dass die notwendigen parlamentarischen Schritte nicht mehr rechtzeitig abgeschlossen werden können.
Die Verzögerung ist ein Rückschlag für die Kryptogemeinde, die auf das Gesetz als Wendepunkt für die US-amerikanische Regulierung gehofft hat. Der Clarity Act soll insbesondere klären, ob digitale Assets als Wertpapiere oder Rohstoffe zu klassifizieren sind – eine Unterscheidung, die für Compliance und Geschäftsmodelle der Industrie erhebliche Auswirkungen hat.
Es wird erwartet, dass das Thema nach der Sommerpause wieder auf die Agenda kommt, doch eine neue Abstimmung ist frühestens im Herbst realistisch. Inzwischen bleibt die regulatorische Unsicherheit bestehen, die viele Unternehmen in ihrer Geschäftsplanung bremst.