Startseite›News›Chainalysis: Nordkorea hinter 387-Millionen-Dollar-Bitget-Hack
Markt03. Oktober 2026

Chainalysis: Nordkorea hinter 387-Millionen-Dollar-Bitget-Hack

Die Blockchain-Analysefirma Chainalysis hat den Bitget-Hack im September Nordkorea zugeordnet und bestätigt damit frühere Vermutungen. Die gestohlenen Kryptowährungen wurden innerhalb von drei Stunden auf vier verschiedene Blockchains verteilt, um die Spur zu verwischen.

Chainalysis hat in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht den Bitget-Hack vom 24. September nordkoreanischen Hackern zugeordnet. Damit bestätigt das Unternehmen Einschätzungen von Bitgets CEO Gracy Chen und der Analysefirma Elliptic. Der Hack bringt die Gesamtsumme der von Nordkorea gestohlenen Kryptowährungen im Jahr 2026 über die eine-Milliarde-Dollar-Marke.

Die Angreifer verteilten die 387 Millionen Dollar mit beeindruckender Geschwindigkeit. In den ersten drei Stunden führten sie das Geld über 23 Transaktionen auf vier Blockchains: Ethereum erhielt 49,7 Prozent, XRP 40,8 Prozent, Zcash 7,6 Prozent und Tron 1,8 Prozent. Anschließend nutzten die Hacker Cross-Chain-Protokolle, Swap-Services und Geldwäschedienste, um die Spuren zu verwischen.

Bemerkenswert ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Verfolgung: Chainalysis entwickelte eine maßgeschneiderte Automatisierung, die mehr als 20 Stunden manuelle Arbeit auf unter 10 Minuten reduzierte. Die KI unterstützte dabei die Ermittler, ersetzte sie aber nicht. Während die Hacker versuchten, ihre Gelder etwa in Zcash zu verstecken, froren Circle und Tether rund 318.000 Dollar in Stablecoins ein.

Jeden Montag im Postfach
Bitcoin, Ethereum, Regulierung, Börsen-News — kompakt zusammengefasst. Kein Rauschen, nur das Wichtigste.
✓ Kostenlos✓ 5 Minuten lesen✓ Kein Spam✓ Jederzeit abbestellbar

Weitere Markt-News