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Markt18. September 2026

CFTC regelt Krypto auf Eigeninitiative – Kongress umgangen

Die US-Behörde CFTC hat eine Vorregel zur Regulierung von Krypto-Derivaten bei der Regierung eingereicht, nachdem das Clarity Act im Senat gescheitert ist. Damit verfolgt die CFTC eine unabhängige Regelung, statt auf den Kongress zu warten.

Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat eine Vorregel mit dem Titel „Regulation Crypto Asset Transactions and Regulation Crypto Asset Markets" zur Überprüfung an das Weiße Haus eingereicht. Dies geschah nur Tage nach dem gescheiterten Abstimmungsversuch zum Clarity Act im US-Senat. Der Schritt signalisiert, dass die CFTC beabsichtigt, eine Regelungsstruktur für Krypto-Derivate aus eigener Autorität zu schaffen, ohne auf den Kongress zu warten.

Das Clarity Act, das eine bundesweit einheitliche Regelung für digitale Vermögenswerte vorsah und die Aufsicht zwischen CFTC und SEC aufgeteilt hätte, erhielt nicht die erforderlichen 60 Stimmen. Senatoren wie Cynthia Lummis bewerteten die Chancen auf Wiederbelebung in diesem Jahr als äußerst gering. Die beiden Regulierungsbehörden kündigten jedoch an, nicht untätig zu bleiben und ihre Krypto-Initiativen zu intensivieren.

Neben der CFTC hat auch die SEC reagiert: Sie genehmigte eine neue „Innovation Exemption", die es bestimmten Handelsplätzen erlaubt, tokenisierte US-Aktien direkt auf Blockchain-Netzwerken zu handeln, ohne sich als nationale Börsen zu registrieren. Die CFTC vergab zudem eine No-Action-Relief für Softwareanbieter, einschließlich Krypto-Wallets, um Nutzern den Zugang zu regulierten Derivaten zu ermöglichen. Regulierungsexperten sehen diese Agentininitiativen als vorläufige Maßnahmen bis zu einer möglichen zukünftigen Gesetzgebung.

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