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Altcoins17. Juli 2026

Cardano dezentralisiert – Entwicklung geht an externe Firmen über

Input Output übergibt die Kontrolle über zentrale Cardano-Infrastruktur ab August an spezialisierte externe Unternehmen. Gleichzeitig aktiviert das Van Rossem Hard Fork Update am 18. Juli Smart-Contract-Kosten senken – ADA legt um etwa 2% zu.

Input Output, das Gründungsunternehmen von Cardano, zieht sich aus der direkten Kontrolle der Blockchain-Infrastruktur zurück. Ab August werden vier zentrale Komponenten – der Haskell Node, die Plutus Smart-Contract-Plattform, die Daedalus Wallet und die Hydra Scaling-Lösung – an externe Spezialisten übergeben. Zu den neuen Betreibern gehören Se7en Labs und Teragone. Die vollständige Transition soll bis 2027 abgeschlossen sein.

Das Übergabe-Modell sieht vor, dass mindestens drei unabhängige Node-Implementierungen in Haskell, Rust und Go parallel laufen und von den Community-Organisationen Intersect und Pragma überwacht werden. Cardanos neues Motto lautet „Built by many, owned by all". Gründer Charles Hoskinson beschreibt den Schritt als Abschluss der Voltaire-Ära – der Governance- und Dezentralisierungsphase, auf die Cardano seit 2024 hinarbeitet.

Das Van Rossem Hard Fork Update startet am 18. Juli um 21:44 UTC und führt Cardano zu Protokoll-Version 11. Mit 77,63% Zustimmung der Community-Delegierten ratifiziert, bringt das Update neue Plutus-Funktionen zur Senkung der Smart-Contract-Ausführungskosten. Technisch zeigt sich ADA jedoch schwach: Der RSI liegt bei 34, der Trend deutet auf anhaltenden Abwärtsdruck hin. ADA notiert bei etwa 0,165 Dollar und liegt noch immer 95% unter seinem All-Time-High von 2021.

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