BNB Chain leitet Rechtsmittel gegen einen ehemaligen Angestellten ein, der einen Memecoin aus einer Tutorial-Wallet startete und damit massiv Gewinne erzielte. Der Mitarbeiter soll 80% der Token-Versorgung für 10.000 Dollar gekauft und anschließend für etwa 638.000 Dollar verkauft haben.
Die Blockchain-Plattform BNB Chain geht rechtlich gegen einen früheren Mitarbeiter vor, der einen Memecoin namens ASTEROID unter Ausnutzung einer öffentlich zugänglichen Tutorial-Wallet lancierte. Nach Angaben von Lookonchain erwarb der Angestellte systematisch knapp 80% der gesamten Token-Versorgung für eine Anfangsinvestition von nur 10.000 Dollar.
In der folgenden Phase verkaufte der Ex-Mitarbeiter den Großteil seiner ASTEROID-Bestände gewinnbringend ab und erzielte dabei Einnahmen in Höhe von ungefähr 638.000 Dollar. Das Vorgehen wird von BNB Chain als missbräuchliche Nutzung interner Ressourcen und als potenzielle Verletzung von Vertrauenspflichten bewertet.
Der Fall verdeutlicht die Risiken, die entstehen, wenn sensible Infrastruktur-Komponenten wie Tutorial-Wallets nicht ausreichend geschützt sind. Zugleich wirft er Fragen zur internen Kontrolle und zum Compliance-Management bei Blockchain-Unternehmen auf. Die Klage könnte Konsequenzen für die gesamte Branche hinsichtlich Sicherheitsstandards und Mitarbeiter-Richtlinien haben.