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Markt25. September 2026

Bitget-Hack und LayerZero-Klage erschüttern Krypto-Markt

Die Krypto-Börse Bitget beziffert ihren Sicherheitsvorfall auf 388 Millionen Dollar und vermutet nordkoreanische Hacker dahinter. Parallel verklagt KelpDAO LayerZero wegen eines 292-Millionen-Dollar-Exploits.

Bitget hat die Schadenshöhe des Sicherheitsvorfalls vom Donnerstag nach weiteren Untersuchungen auf 388 Millionen Dollar nach oben korrigiert – etwa 35 Millionen Dollar mehr als zunächst berichtet. Die Börse identifizierte zusätzlich betroffene Assets in den Netzwerken Zcash und TRON. Betroffen sind unter anderem XRP, Ether, USDT, USDC und BNB. Die Abhebungen bleiben gesperrt, während Bitget ermittelt und ein Bounty-Programm zur Wiederherstellung der Gelder aufgelegt hat.

CEO Gracy Chen deutet auf nordkoreanische Akteure hin. Erste Ermittlungsergebnisse zeigen Verbindungen zu VPN-Services, die von einer nordkoreanischen Hacker-Gruppe genutzt werden. Der Vorfall gehört zu den größten Sicherheitspannen der Branche, bleibt aber unter dem Bybit-Hack von Februar 2025, bei dem etwa 1,5 Milliarden Dollar gestohlen wurden.

KelpDAO reichte Klage gegen LayerZero und dessen CEO Bryan Pellegrino ein und wirft dem Cross-Chain-Protokoll Sicherheitsmängel vor. Das DeFi-Projekt behauptet, LayerZero habe Risiken verschwiegen und die Konfiguration vorher schriftlich genehmigt. Pellegrino wies die Vorwürfe als unbegründet zurück und kündigte an, sich vor Gericht in Vancouver zu verteidigen.

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