Bitcoin zeigt technische Parallelen zum Tiefpunkt von 2022 und könnte sich dem Zyklus-Boden nähern. Analysten deuten eine bullische Divergenz, die damals 161 Tage dauerte, als mögliches Signal für eine kommende Aufwärtsbewegung.
Bitcoin stabilisiert sich derzeit über 64.000 US-Dollar, notiert aber immer noch etwa 50 Prozent unter seinem Allzeithoch. Der übergeordnete Bärenmarkt bleibt präsent, doch Techniker beobachten auffällige Ähnlichkeiten zur Marktstruktur von 2022. Besonders eine bullische Divergenz im Wochenchart – bei der der Kurs tiefere Tiefs bildet, während Indikatoren wie der RSI höhere Tiefs zeigen – deutet auf nachlassenden Verkaufsdruck hin.
Der vierjährige Bitcoin-Zyklus orientiert sich historisch am Halving, das zuletzt im April 2024 stattfand und die Blockbelohnung halbierte. 2022 dauerte die bullische Divergenz 161 Tage, bis Bitcoin sein endgültiges Zyklus-Tief markierte. Im aktuellen Jahr besteht diese Divergenz bereits seit etwa 147 Tagen – eine vergleichbare Timeline. Allerdings bleibt unklar, ob und wann sich dieses historische Muster wiederholt.
Experten warnen davor, stur auf den perfekten Einstiegspunkt zu warten. Ein mögliches Szenario sieht einen weiteren Rückgang bis etwa 45.000 US-Dollar vor, doch dies ist keineswegs garantiert. Eine gestaffelte Kaufstrategie zwischen 60.000 und 64.000 US-Dollar mit zusätzlichen Käufen bei weiteren Rücksetzern könnte langfristig zu einem attraktiven Durchschnittspreis führen, ohne das exakte Markt-Timing vorherzusagen.