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Bitcoin08. September 2026

Bitcoin unter Druck: Ölschock treibt Fed-Zinserhöhungen voran

Bitcoin und die US-Börsen geben nach einem starken August nach, da geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Ölpreise in die Höhe treiben. Die überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve im September deutlich.

Bitcoin notierte am Dienstag bei 78.524 US-Dollar und verlor damit 0,72 Prozent an Wert. Der S&P 500 fiel um 0,37 Prozent auf 7.689,80 Punkte. Beide Märkte wurden durch steigende Ölpreise belastet, die aufgrund erneuerter US-iranischer Konflikte in der Straße von Hormus gegen die 100-Dollar-Marke kletterten. Die Ölpreissteigerungen wirken sich direkt auf die Inflation aus, da Energiekosten alle Bereiche von Versand bis Produktion durchdringen.

Das überraschend starke Arbeitsmarktberichts vom Freitag wird zum Katalysator für die Marktbewegungen: Die USA schufen 162.000 neue Arbeitsplätze – fast dreimal mehr als die erwarteten 53.000. Dies führte dazu, dass Trader die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve auf dem September-Treffen auf etwa 57 bis 59 Prozent kalkulieren. Ein Zinsanstieg belastet traditionell Kryptowährungen, da Anleger bei höheren Kreditkosten zu weniger volatilen Vermögenswerten wechseln.

Technisch zeigt Bitcoin Widerstandskraft: Nach einer Rallye von 68.858 auf 82.281 US-Dollar pullback der Kurs moderat ab, bleibt aber deutlich über der wichtigen Unterstützungszone zwischen 73.986 und 75.569 Dollar. Auf der Handelsplattform Myriad preisen Trader eine 78,4-prozentige Wahrscheinlichkeit ein, dass Bitcoin vor einem Rückgang auf 55.000 Dollar zunächst 84.000 Dollar erreicht.

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