Die Federal Reserve hat erstmals seit über drei Jahren die Leitzinsen erhöht. Diese Entscheidung führte zu Kursschwankungen bei Bitcoin und Ether, da Kryptowährungen sensitiv auf geldpolitische Veränderungen reagieren.
Die US-Notenbank hat eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte beschlossen. Dies ist das erste geldpolitische Straffungsmaßnahme seit mehr als drei Jahren und markiert eine Trendwende in der Federal-Reserve-Politik. Die Entscheidung kam einstimmig zustande und signalisiert den entschiedenen Kampf der Fed gegen steigende Inflationsraten.
Unmittelbar nach der Ankündigung zeigten Bitcoin und Ether volatile Kursbewegungen. Kryptowährungen werden typischerweise durch steigende Zinsen belastet, da diese Staatsanleihen und festverzinsliche Wertpapiere attraktiver machen. Anleger weichen in diesem Fall oft aus risikoreicheren Anlageklassen wie digitalen Währungen aus.
Die Zinserhöhung wurde von Fed-Verwaltungsrat Warsh begleitet, der die entschiedene Inflationsbekämpfung unterstützt. Experten erwarten in den kommenden Monaten weitere geldpolitische Maßnahmen, die sich auch auf die Kryptomarktentwicklung auswirken dürften. Anleger sollten mit verstärkter Volatilität in diesem Segment rechnen.