Bitcoin ist auf unter 64.000 Dollar gefallen, nachdem neue US-Luftschläge auf den Iran und Trumps Vorwürfe gegen China die Risikobereitschaft der Märkte belastet haben. Auch asiatische Aktienindizes verzeichneten deutliche Verluste.
Bitcoin rutschte am Freitag auf 63.600 Dollar ab und setzt damit den Rückgang vom Vortag fort, als die Kryptowährung von 65.000 Dollar um 1,4 Prozent fiel. Der Bitcoin notiert aktuell knapp unter seinem 50-Tage-Durchschnitt, einem wichtigen Indikator für die kurzfristige Marktdynamik. Die Schwäche bei Bitcoin spiegelt die allgemeine Risikoaversion wider, die an den globalen Märkten zu beobachten ist.
Geopolitische Spannungen verschärfen die Unsicherheit zusätzlich. Die US-Luftschläge auf mehrere Brücken in der iranischen Provinz Hormozgan und ein Raketentreffer auf einen Kontrollturm in Chabahar belasteten die Risikobereitschaft der Anleger. Asiatische Aktienmärkte reagierten mit deutlichen Verlusten: Japans Nikkei fiel um knapp 3 Prozent auf ein Monatstief, während der australische ASX 200 um 0,5 Prozent nachgab. Überraschenderweise blieben die Ölpreise relativ stabil bei rund 79 Dollar pro Barrel.
Die angespannte Situation zwischen USA und China verschärft die Unsicherheit weiter. Präsident Trump kündigte die Freigabe von Geheimdienstberichten an, die chinesische Einmischung in die US-Wahlen belegen sollen. Der australische Dollar als Risikoindikator und China-Proxy fiel daraufhin gegen den US-Dollar. Experten warnen, dass die neue diplomatische Spannungsquelle vor Trumps geplantem Treffen mit Xi Jinping im September die Unsicherheit erhöhen könnte – ein Entwicklung, die auch Kryptowährungen wie Bitcoin belasten könnte.