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Bitcoin20. Juli 2026

Bitcoin-ETFs erholen sich – Anleger sollten langfristig denken

Nach acht Wochen massiver Abflüsse verzeichnen US-Bitcoin-ETFs wieder positive Nettozuflüsse. Die bisherige Erholung von 273 Millionen Dollar deckt jedoch nur 3,3 Prozent der 8,2 Milliarden Dollar ab, die Investoren seit Mai abgezogen haben.

Die 13 US-Bitcoin-Spot-ETFs nahmen in der Woche zum 17. Juli 75,7 Millionen Dollar an Nettomitteln auf. Dies markiert die zweite grüne Woche in Folge und unterbricht damit eine Serie von acht aufeinanderfolgenden Wochen mit Nettoabflüssen. Die gesammelten 273 Millionen Dollar in zwei Wochen entsprechen allerdings nur einem Bruchteil der Verluste aus den Vormonaten – insbesondere Juni 2024 war mit etwa 4,5 Milliarden Dollar Abflüssen der schlechteste Monat seit der Einführung der Produkte im Januar 2024.

Die massive Volatilität zeigt sich auch innerhalb der aktuellen Erholungsphase: Am Montag der betrachteten Woche verließen 424,7 Millionen Dollar die Fonds nach geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran – der größte Tagesabfluss seit Ende Juni. Anleger korrigierten ihren Kurs danach jedoch wieder nach oben.

Der Analystiker Eric Balchunas von Bloomberg Intelligence vergleicht die Bitcoin-ETFs mit Gold-ETFs, da beide nicht-renditetragende Wertspeicher ohne Dividenden oder Gewinne sind. Deren Preis hängt allein davon ab, ob Menschen sie nachfragen möchten. Die 22-jährige Geschichte der Gold-ETF könnte daher das beste Vergleichsszenario für die zukünftige Entwicklung von Bitcoin-ETFs bieten.

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