Die Bitcoin Core Software erhält ein Update mit Optimierungen für Blockprüfungen und mehreren Sicherheitspatches. Die finale Version 32.0 soll am 10. Oktober 2024 veröffentlicht werden.
Bitcoin Core 32.0 ist seit Montag in der Release-Kandidat-Phase und zielt auf eine Veröffentlichung am 10. Oktober ab. Das Update richtet sich primär an Node-Betreiber und Entwickler und bringt Verbesserungen bei der Verarbeitung von Bitcoin-Transaktionen und -Blöcken. Die wichtigsten Neuerungen umfassen schnellere Blockprüfungen durch paralleles Datenbankauslesen und eine Umstellung von vier Wallet-Befehlen auf ein neueres Format für teilweise signierte Transaktionen.
Das Update adressiert mehrere Sicherheitslücken. Eine Schwachstelle ermöglichte es böswilligen Akteuren, durch manipulierte Wallet-Namen Befehle auf Computern auszuführen – allerdings nur auf Non-Windows-Systemen mit speziellen Konfigurationen. Ein zweiter Patch behebt ein Memory-Leak im neuen HTTP-Server, das zu Speichererschöpfung führen konnte. Entwickler Matthew Zipkin entdeckte die Sicherheitslücken durch die Verwendung des AI-Modells Kimi K3 und verringerte das Speicherproblem erheblich.
Ähnliche Sicherheitsarbeiten finden auch bei anderen Bitcoin-Softwareanbietern statt. So patcht Hardware-Wallet-Hersteller BitBox regelmäßig kritische Firmware-Schwachstellen, während Core Lightning seine Node-Operatoren vor bestätigten Vulnerabilities warnt. Diese kontinuierliche Sicherheitsarbeit ist essentiell für die Stabilität des Bitcoin-Ökosystems.