StartseiteNewsAsien verschärft Krypto-Regulierung: Geldstrafen, neue Gesetze, Steuererleichterungen
Markt21. Juli 2026

Asien verschärft Krypto-Regulierung: Geldstrafen, neue Gesetze, Steuererleichterungen

Während Vietnam Nutzer von Binance und OKX mit hohen Geldstrafen belegt, führen Japan, Südkorea und Malaysia strengere Krypto-Regulierungen ein. Japan senkt die Besteuerung deutlich, plant aber härtere Strafen für illegale Plattformen.

Vietnam verhängt gegen Nutzer von nicht lizenzierten Kryptobörsen wie Binance und OKX Bußgelder von etwa 1.900 US-Dollar. Japan hat sein Finanzrecht grundlegend reformiert und klassifiziert Kryptowährungen erstmals als Finanzinstrumente statt als bloße Zahlungsmittel. Unlizenzierte Plattformen müssen mit Geldstrafen von 10 Millionen Yen oder bis zu 10 Jahren Haft rechnen.

Ein positiver Aspekt der japanischen Reform ist die drastische Senkung der Besteuerung: Die bisherigen Spitzensätze von bis zu 55 Prozent sollen auf etwa 20 Prozent reduziert werden. Allerdings treten diese Steuererleichterungen erst 2028 in Kraft. Neu ist auch ein Verbot von Insiderhandel mit Kryptowährungen, das von der Finanzaufsichtsbehörde überwacht wird.

Südkorea modernisiert sein Staatsvermögensgesetz und will Kryptowährungen sowie geistige Eigentumsrechte als nationale Vermögenswerte definieren. Dies wäre weltweit das erste nationale Souveränitätsgesetz, das Kryptowährungen explizit einbezieht. Die Reform markiert einen Paradigmenwechsel von der reinen Vermögenverwaltung hin zur aktiven Wertschöpfung aus Staatsbeständen.

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