
KuCoin ist bekannt für seine riesige Auswahl an Altcoins — oft als 'People's Exchange' bezeichnet.
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KuCoin wurde 2017 gegründet und trägt den Spitznamen "People's Exchange" — eine Anspielung auf die außergewöhnlich breite Auswahl an handelbaren Kryptowährungen, die weit über die üblichen Top-Coins hinausgeht. Mit über 700 Kryptowährungen und 1.200 Handelspaaren ist KuCoin die erste Anlaufstelle für Trader, die früh in neue und kleine Projekte investieren möchten.
Neben dem umfangreichen Spot-Angebot bietet KuCoin Futures-Handel mit bis zu 100-facher Hebelwirkung, Margin Trading, KuCoin Earn für Staking und Zinserträge, einen eigenen NFT-Marktplatz und KuCoin Launchpad für neue Token-Launches. Die eigene Blockchain KCC (KuCoin Community Chain) bietet günstige DeFi-Transaktionen.
Die Gebühren bei KuCoin sind mit 0,10% (Maker) und 0,10% (Taker) für Spot-Handel im Durchschnitt. Durch Halten von KCS-Token (KuCoin Shares) lassen sich Gebühren auf bis zu 0,08% reduzieren. KCS-Holder erhalten zusätzlich tägliche Ausschüttungen aus den Börsengebühren — ähnlich einer Dividende.
In Sachen Sicherheit ist KuCoin weniger makellos: 2020 wurde die Börse für 281 Millionen USD gehackt. KuCoin hat zwar den Großteil der Gelder durch Partnerschaften zurückgewonnen und alle Nutzerverluste entschädigt, aber der Vorfall bleibt ein Makel. Seitdem wurden erhebliche Sicherheitsinvestitionen getätigt.
Für deutsche Nutzer ist KuCoin ohne europäische Regulierung verfügbar. Die Plattform hat ihren Sitz auf den Seychellen. KYC ist optional (begrenzte Funktionalität ohne), SEPA-Überweisungen werden über Drittanbieter unterstützt.
Der Spitzname bezieht sich auf KuCoins außergewöhnlich große Altcoin-Auswahl: Viele neue und kleine Kryptoprojekte listen zuerst auf KuCoin, bevor sie auf größere Börsen kommen. Trader, die früh in neue Coins einsteigen wollen, finden hier die größte Auswahl.
KCS ist der native Token von KuCoin. Holder erhalten täglich einen Anteil von 50% aller KuCoin-Handelsgebühren ausgeschüttet — ähnlich einer Dividende. Außerdem gibt es Gebührenrabatte von bis zu 20% beim Handeln mit KCS. Der Nutzen hängt vom Handelsvolumen und KCS-Kurs ab.
KuCoin wurde 2020 für 281 Mio. USD gehackt, hat aber seitdem erheblich in Sicherheit investiert und alle Nutzerverluste vollständig entschädigt. Das Risiko ist im Vergleich zu Binance, Kraken oder Coinbase dennoch höher. Wer maximale Sicherheit priorisiert, sollte reguliertere Börsen bevorzugen.
KuCoin bietet Kreditkartenzahlungen (mit höheren Gebühren), P2P-Handel in Euro und Drittanbieter-Integrationen (z.B. Banxa). Direkte SEPA-Überweisungen sind nicht verfügbar — das ist ein Nachteil im Vergleich zu europäischen Börsen wie Bitvavo oder Bitpanda.
KuCoin listet regelmäßig neue Projekte als Erste oder exklusiv — oft direkt nach IDOs/IEOs. Konkrete Coins variieren ständig, aber KuCoin ist bekannt dafür, aufstrebende Layer-1-Blockchains, DeFi-Protokolle und Gaming-Token früh verfügbar zu machen.